7 Wonders: Architects

Die 7 antiken Weltwunder faszinieren noch bis heute, auch wenn sie nicht mehr alle vorhanden sind. 2010 erschien das vielfach ausgezeichnete Spiel „7 Wonders“ (u.a. das erste Kennerspiel des Jahres). Es hatte damals einen sehr innovativen Spielmechanismus, war zwar nicht grundsätzlich komplex, aber der Einstieg ist für wenig geübte Spieler dann doch anspruchsvoller, eben ein Kennerspiel.

Nach einigen Erweiterungen erschien nun „7 Wonders: Architects“ als neues eigenständiges Spiel. Wer das Original kennt, findet durchaus ein paar bekannte Elemente, aber grundsätzlich wurde das Spiel doch stark verändert und vereinfacht und wurde somit zur Familienvariante. Der Bau des individuellen Weltwunders ist weniger abstrakt und mehr in den Mittelpunkt gerückt, wenn ein Spieler sein Wunder fertig gebaut hat, endet das Spiel. Jeder Zug besteht darin, eine von drei möglichen Karten zu nehmen. Zwei davon sind offen. Etwa die Hälfte aller Karten sind Rohstoffe zum Bau der Weltwunder. Je nach Ausbaustufe muss man gleiche oder verschiedene Rohstoffe sammeln. Andere Karten stellen kulturellen Fortschirtt dar und bringen einfach nur Siegpunkte. Mit Militärkarten kann man Konflikte schüren, die dem Stärkeren zusätzliche Punkte bringen. Dabei vergleicht man sich nur mit seinen direkten Nachbarn. Drei verschiedene Wissenschaftskarten bringen verschiedene Entwicklungsboni. Der Einstieg ist deutlich einfacher, aber das Spiel bietet genug Wege zum Ziel und individuelle Entscheidungen, so dass es immer spannend und interessant bleibt. Auch mit 7 Spielern dauert es nicht allzu lang. Hervorzuheben ist auch die gehobene Ausstattung mit individuellen Materialboxen für jeden Spieler und Schalen für jeden Kartenstapel. (mb)

Carcassonne Qualifikationsturnier

Samstag, 19. Nov. 2022 um 17:30 Uhr

Saal: wird noch festgelegt
Max. Teilnehmerzahl: 32

Nachdem das Jubiläumsturnier im letzten Jahr nicht stattgefunden hat, gibt es in diesem Jahr wieder ein Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft. Gespielt werden 3 Vorrunden an 4er Tischen und dann ein KO-Finale der besten Acht.

Der Sieger qualifiziert sich nicht nur für die DM in 2023 sondern gewinnt noch eine von Autor Klaus-Jürgen Wrede signierte Jubiläumsausgabe 20 Jahre Carcassonne und einmal die Carcassonne-Sonderplättchen Darmstadt erschienen zum 20. Jubiläum des Spielekreis Darmstadt von 2014 (eigentlich der komplette Stanzbogen mit allen Erweiterungen)

Anmeldung hier

CACAO Qualifikationsturnier

Samstag, 19. Nov. 2022 um 15 Uhr

Raum: wird noch festgelegt
max. Teilnehmerzahl: 32

CACAO entführt die Spieler in die exotische Welt der „Frucht der Götter“. Als Stammeshäuptlinge versuchen sie ihre Völker durch den Handel mit Cacao zu Ruhm und Wohlstand zu führen. Nur wer seine Arbeiter geschickt einsetzt und die Macht der Götter für sich zu nutzen weiß, wird reich belohnt werden. Einfache Regeln und kurze Spieldauer machen CACAO zu einem spannenden Legespiel für die ganze Familie.

Modus: 3 Partien Vorrunde, Finale der besten 4

Die beiden besten Spieler qualifizieren sich für das DM Finale am 18.11.2023 beim Spielefest „Darmstadt spielt“

Anmeldung über: Webseite Darmstadt spielt

Catan-Qualifikationsturnier

Samstag, 19. Nov. 2022, 13:30 Uhr

Raum: noch nicht bekannt

Darmstädter Backstein

Wie jeder „Siedler“ weiß, ist Lehm einer der fünf Rohstoffe in diesem Spiel. Deshalb heißt unser Turnier beim Spielefest „Darmstadt spielt“ eben „Darmstädter Backstein“. Aber nicht nur das, auch Spielepreise aus dem Kosmos-Verlag winken den erfolgreichsten Siedlern.

Die beiden Sieger der Finaltische qualifizieren sich für das DM Finale im April 2023 in Dortmund. Gespielt werden drei Partien mit dem Grundspiel, danach im Finale Seefahrer „Zu neuen Ufern“

max. 64 Teilnehmer

Online Anmeldung über die Webseiten:
Catanmeisterschaft

Schlagwörter:

Spielezentrum Darmstadt eröffnet

Seit 1. September ist es endlich eröffnet: unser Spielezentrum mit Ludothek. Mitten in der Innenstadt (Rheinstr. 28) soll es zum Ort werden, an dem man sich zum Spielen trifft und Spiele ausleihen kann.

Ludothek: vom lat.ludere = spielen = Ort, an welchem man sich Spiele ausleihen kann (sozusagen eine Bibliothek für Spiele)

Endlich kann man auch zwischen den Spielefesten Spiele ausleihen. Bis zu 4 Spiele können bis zu 4 Wochen ausgeliehen werden. Der Jahresbeitrag beträgt nur 36,- Euro.

Kommt doch einfach mal vorbei, schaut Euch die Regale voller Spiele an, Ihr werdet begeistert sein. Während der Öffnungszeiten darf auch bei einer Tasse Kaffee oder einer Limo gespielt werden.

Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Samstag von 16-19 Uhr. Zusätzliche Termine werden extra bekannt gegeben.

www. spielezentrum-darmstadt.de

Zauberberg

Zauberberg

Es geht hier keineswegs um die Spielfassung des Romans von Thomas Mann. Die Spieler sind in einer Märchenwelt, in welcher der Zauberer Balduin mit Hilfe von Irrlichtern den Zauberlehrlingen den Weg durch den geheimnisvollen Wald zum Tal hinab weißt. Natürlich ohne dass sie von den gemeinen Hexen übertrumpft werden. Der Zauberberg wird von einem schräg gestellten Spielplan dargestellt. Darauf befinden sich vertiefte Wege, in denen die Irrlichter in Gestalt von Glasmurmeln ihre Bahnen talabwärts ziehen. An Kreuzungspunkten werden die Irrlichter von Zauberlehrlingen und Hexen aufgehalten. Immer wenn das geschieht, darf der aktive Spieler die Figur auf das nächste freie Feld in der Farbe des Irrlichts stellen. Schaffen es alle Mitspieler gemeinsam, 4 Zauberlehrlinge im Tal zu versammeln, bevor dort 3 Hexen ankommen, so haben sie gewonnen.
Zauberberg ist also ein kooperatives Spiel, reihum werden unterschiedlich farbige Kugeln aus einem Beutel gezogen und die Spieler beraten gemeinsam, wo der beste Startpunkt für die Murmel ist, damit sie möglichst die Zauberlehrlinge trifft. Durch das kooperative Spielziel können Kindern erste Erfahrungen zu taktischen Überlegungen sammeln. Mitspielende Erwachsene sollten sich zurückhalten, für sie ist die Aufgabe zu einfach. (mb)

Hinweis: Neue Corona Schutzverordnung

Mit Wirkung vom 11.11.21 tritt eine verschärfte Corona-Schutzverordnung in Hessen in Kraft. Veranstaltungen werden zwar nicht abgesagt, aber für „Darmstadt spielt“ bedeutet das, dass wer nicht geimpft oder genesen ist, jetzt einen aktuellen negativen PCR-Test nachweisen muss.

Weitere Hinweise zum Negativnachweis insbesonders zu Ausnahmen vom PCR-Test (z.B. für Schüler) siehe FAQ.

Die Veranstaltung ist nicht abgesagt, wir sehen keinen Grund, deshalb Tickets zu stornieren. Wer keinen negativen PcR-Test nachweisen kann oder will, kann natürlich gerne Ersatzpersonen das Spielefest ermöglichen. Die Tickets sind nicht personalisiert.

Die Insel der Katzen

Die Insel der Katzen

Wir retten möglichst viele Katzen von der Insel des bösen Vesh Düsterhand, der sich mit dem Schiff der Insel nähert. Dazu brauchen wir Katzenkörbe und viel Fisch zum Anlocken. Die angelockten Katzen platzieren wir auf unseren Schiffen und sollten dabei verschiedenes beachten. Grundsätzlich ist es sinnvoll, einerseits gleichfarbige Katzen zu Familien zusammenzupuzzeln, andererseits die einzelnen Räume auf dem Schiff optimal zu füllen. Jeder Raum mit Leerstellen kostet fünf Minuspunkte. Mehr Körbe, Schätze, Jokerkatzen und die Lektionskarten, die reichlich Punkte bringen, erhalten wir jede Runde durch Karten, die von Hand zu Hand gedraftet werden. Die Auswahl der Lektionskarten ist mit etwas Glück verbunden, aber es gibt so viele, dass man durchaus welche finden kann, deren Aufgabenstellungen sich zumindest nicht widersprechen, sondern bestenfalls sogar ergänzen. Wir haben fünf Runden Zeit, alle Aufgaben möglichst gut zu erfüllen. 150 veschiedene Karten sorgen für viel Abwechslung.

Der Fischnachschub kommt zwar mit jeder Runde, zusätzlichen Fisch zu beschaffen ist trotzdem sinnvoll, denn ohne Fisch kann man keine Katzen fangen. Jede Katze hilft Räume zu füllen und lästige Ratten zu beseitigen, falls sie nicht eh schon Punkte über die Lektionskarten bringt. Außerdem gibt es Schätze, die als Lückenfüller dienen, aber auch Punkte bringen können.

Im Spiel ist ein Kartenset für das etwas einfachere Familienspiel enthalten, das zum Einstieg zu empfehlen ist. Dabei braucht man weder Fische noch Katzenkörbe und draftet keine Karten, sondern wählt zu Anfang zwei Lektionskarten aus. Die eingesammelten Katzen auf das Schiff zu puzzeln, bleibt aber gleich schwierig.
Eine Solovariante ist schon dabei und eine Erweiterung für fünf bis sechs Spieler ist erhältlich.

Katzenfans greifen natürlich besonders gern zu dem Spiel, es eignet sich aber auch für alle anderen SpielerInnen mit Spaß an Taktik und etwas Puzzlearbeit. (ra)

Llama Land

Llama Land

Kartoffeln, Kakao und Mais sind die typischen Früchte der Anden. Schon die Inka dürften sie auf ihren Terrassen angebaut haben. Das ist das Vorbild für Llamaland. Ausgehend von einer 4×4 Felder großen Grundplatte werden sogenannte Pentominos (Plättchen unterschiedlicher Form mit je fünf Feldern) angelegt oder sobald sich genug Fläche ergibt auch in die Höhe gestapelt, so dass sich die typischen Terrassen ergeben. Alle Teile zeigen Wiesen und Felder mit den drei genannten Früchten. In die Breite bauen ist ineffizient, das vergrößert zwar die Grundfläche generiert aber keine Einnahmen. Die gibt es, wenn man ein Plättchen auf andere legt. Die dabei abgedeckten Felder bringen dann den entsprechenden Ertrag. Mit jeweils vier gleichen Früchten kann man dann eine Llamakarte kaufen, je früher man diese bekommt, desto mehr Punkte sind sie am Ende wert. Mit einer Llamakarte bekommt man auch immer das Recht, ein Llama auf eine der Wiesen zu plazieren. Vielleicht nicht unbedingt in der Mitte, denn Llamas dürfen nicht mehr bewegt und überbaut werden.

Die Position der Llamas ist aber auch wichtig, denn es gibt noch die Aufgabenkarten. Diese werden zu Beginn zufällig ausgewählt, so dass es in jeder Partie eine andere Zusammenstellung gibt. Auf vier Aufgabenkarten darf man einen Marker setzen. Auch hier gilt, wer früher auf eine Aufgabe wettet, die er erfüllen möchte, bekommt am Ende mehr Punkte. Nebe Aufgaben, die den Verkauf möglichst gleicher Früchte belohnen, gibt es welche, bei denen die Position der Llamas eine Rolle spielt, z.B. vier LLamas auf unterschiedlichen Ebenen.

Ein weiteres Element sind Helferkarten, die im Laufe der Partie den Spielern in die Hände fallen. Sie helfen dabei Früchte zu tauschen oder bringen Boni, wenn man bestimmte Felder überbaut.

Die Regeln sind nicht so komplex, aber es gibt einiges zu Bedenken bei diesem Spiel, es erfordert Planung, Felder mit den Früchten, die man benötigt auch so anzulegen, dass man sie dann auch überbauen kann. Die Helfer bringen dann aber auch Flexeibilität, um z.B. eine Kartoffel in den dringend benötigten Mais tauschen zu können. Die Aufgaben bringen dagegen ein leichtes Zockerelement ins Spiel. (mb)

Rolling Dice

Rolling Dice

Es kann ganz schon hoch hergehen, beim Würfeln auf dem Eis: Würfel werden auf eine Eisscholle geworfen und möglichst höher und weiter, als der bisher dort liegende in der eigenen Farbe. Die Würfel werden auf eine Eisscholle (Pappe) in den Schachtelboden geworfen. Um besser einwerfen zu können, muß vor dem ersten Spiel eine schmale Kante der Schachtel entfernt werden. Die Eisscholle füllt natürlich nicht den ganzen Boden aus, sondern läßt Platz für Wasser um sie herum. Wer zu heftig wirft, dessen Würfel wassern dann auch meistens. Besser ist, Würfel auf der Eisscholle zu landen. Je weiter vorne desto besser. Denn jeder Würfel, sofern nicht im Wasser, erhält bei der Wertung am Rundenende seine Punktezahl und die aller hinter ihm liegenden Würfel. Nebenbei gibt es noch Bereiche auf der Scholle mit Bonuspunkten oder Abzügen.
Je weiter nach vorne desto besser? Alles ist relativ, denn der Wertungswürfel aus dieser Runde muss in der nächsten Runde übertroffen werden. Da kommt doch etwas Taktik in den Würfelspaß: Hoch in das Risiko gehen, einen Würfel noch weiter vorne zu platzieren mit dem Risiko bei ein paar Zentimeter weiter im Wasser zu landen oder zu hoffen, dass einer der anderen Würfel (man hat meistens drei zum Werfen) mit einer höheren Zahl wenigstens in einem Bereich liegen bleibt, wo es noch ein paar Punkte gibt, um dann in der nächsten Runde wieder weiter vorne punkten zu können. (mb)