Antarctica

  • Typ: Strategiespiel
  • Autor: Charles Chevallier
  • Verlag: Argentum Verlag
  • Spieler: 2-4 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahre

Am Ende des Spiels wird die Eiswüste der Antarktis erschreckend dicht besiedelt sein, vielleicht sind noch ein, zwei naturnahe Regionen übrig, aber die meisten Gebiete werden eher dem Ruhrgebiet ähneln.

Unsere Wissenschaftler-Truppe hat die Aufgabe, die Antarktis zu erschließen, für Naturschutz sind keine Siegpunkte vorgesehen. Die ums Spielfeld wandernde Sonne gibt die Spielreihenfolge vor, und wir lassen unsere Schiffe so weit fahren, wie es uns sinnvoll erscheint. Wir haben es selber in der Hand, ob wir bald wieder drankommen wollen oder uns in Geduld üben und zum Beispiel ein Schiff an einem aussichtsreichen Gebäude parken lassen, damit wir beim Bauen Vorteile haben. Die Wissenschaftler brauchen wir zum Bauen und vor allem für die Mehrheitsbildung in den acht Gebieten. Hier sollte unser Hauptaugenmerk liegen, denn die Punktewertung ist ungewöhnlich und raffiniert. Wer am meisten Wissenschaftler in einem Gebiet hat, bekommt je einen Punkt für eigene und fremde Wissenschaftler und für die Gebäude. Der Zweitplazierte in dem Gebiet bekommt Punkte pro Wissenschaftler des Erstplatzierten und so weiter. Die Entwicklung der Gebiete mit Personen und Gebäuden muss also ständig beobachtet werden. Je mehr Schiffe wir haben, desto größer sind unsere Möglichkeiten. Pro Gebiet gibt es drei Schiffs-Parkplätze, so dass im Spielverlauf schon mal interessante Gebiete blockiert werden, ob mit oder ohne Absicht der lieben Mitspieler.

Wir können uns auch der Forschung widmen und auf den Fortschrittsleisten versuchen, Sprünge zu machen. Die Wertung bevorzugt den Erstplatzierten, aber auch ein später Einstieg kann sich hier lohnen.

Langfristige Planung ist kaum möglich, weil die Aktionen der Mitspieler nicht unbedingt vorhersehbar sind, und auf einmal hat sich ein Gebiet punkteträchtig entwickelt und wir schaffen den Einstieg nicht mehr. Das Spiel fängt harmlos an, aber dann baut sich der Spannungsbogen auf und wir können beobachten, wieviel Zeit uns etwa bleiben wird, um noch die wichtigsten Stellschrauben zu drehen. Das Thema ist hier nicht direkt lebensnah umgesetzt, aber die Konstruktion reizt zum immer besseren Optimieren. (ra)

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